Besucher trotzen dem Regen – Weinfest, Sauerkraut und frischen Apfelsaft

Trotz eines kräftigen Regenschauers am Nachmittag wurde es eng und gemütlich im Innenhof am Greffener Bürgerhaus. Der Bürgerverein hatte am Tag der Deutschen Einheit zum Sauerkrautstampfen und Weinfest eingeladen.

Die traditionelle Herstellung von Sauerkraut mit Kohl schneiden, hobeln, stampfen, in Tonkrügen einmachen und würzen standen am frühen Nachmittag im Mittelpunkt. Das gegorene Kraut wird bis zum Greffener Weihnachtsmarkt am 08. Dezember gären und dann als Sauerkraut vom Bürgerverein verkauft.
Auch die Bäcker waren fleißig dabei und stellten hunderte Vollkorn- und Rosinenbrote aus dem Holzbackofen her. „Gut, dass wir mit der Resthitze noch leckeren Zwiebelkuchen backen können“, wusste Achim Hinz vom Backhaus-Team zu berichten.
Zum Zwiebelkuchen schmeckt natürlich auch guter Wein, der wie in jedem Jahr zum Weinfest von Verena und Wilfried Weinbach vom gleichnamigen Weinbaubetrieb nach Greffen importiert und ausgeschenkt wurde. Neben der Verkostung gingen ebenso Bestellungen als auch ganze Kisten über die Theke.
Mit musikalischer Unterstützung von Heinz Krieft mit der Eckpoahl-Band, der Sänger-Gemeinschaft M-Tune sowie dem Saxophonisten Werner Fiedler war eine perfekte Unterhaltung garantiert.
Zum ersten Mal wurde auf dem Weinfest auch echter Greffener Apfelsaft hergestellt. Mit frisch gepflückten Äpfeln aus Greffen und der Umgebung wurden diese zerkleinert, geschreddert und anschließend mit einer Meischepresse frisch gepresst. Mit den Worten „frischer geht´s nimmer“ verteilten Jörg Brinkmann und Michael Hoffmann den frisch gepressten Apfelsaft zur Verkostung an die Kinder und Besucher des Festes.
Feierlich wurde es dann noch einmal, als die vom Bürgerverein aufgestellten Bänke auf dem Kirchplatz an die Greffener St. Johanneskirche und dem Kirchenvorstand übergeben worden sind. Mit einer kurzen Weintaufe freuten sich Pater Paul, Egbert Heinrichs, Robert Theis, Berno Keuper, Franz Brinkrolf und Michael Hoffmann über die Bereicherung und der weiteren Aufwertung des Kirchplatzes.